Qualitätssicherung/Standards

  1. Eingewöhnung
  2. Schlaf- und Ruhezeiten
  3. Beobachtung/Dokumentation
  4. Fortbildungen
  5. Evaluation

 

1. Eingewöhnung

Für die optimale Entwicklung des Kindes ist ein gelungener Bindungs- und Beziehungsaufbau die wichtigste Grundvoraussetzung. Und dieser Aufbau geschieht in der Eingewöhnungsphase. Die Phase orientiert sich primär am einzelnen Kind und wird gemeinsam mit den Eltern geplant und durchgeführt. Die Eingewöhnungszeit in der Kinderkrippe wird angelehnt an das "Berliner Eingewöhnungsmodell" gestaltet. Wichtig ist die Eingewöhnung ohne zeitlichen Druck zu beginnen, um das Kind seinem Entwicklungsstand entsprechend angemessen zu unterstützen. Dauer der Eingewöhnung 3 - 6 Wochen.

Die Eingewöhnungzeit im Kindergarten wird individuell auf die Bedürfnisse des Kindes und der Eltern abgestimmt. Sie beträgt in der Regel wenige Tage bis 3 Wochen.

 

 

2. Schlaf- und Ruhezeiten

 

 

Der Mittagsschlaf und die Mittagsruhe ermöglichen dem Kind sich zu erholen und damit auch während der zweiten Tageshälfte mit allen Sinnen die Umgebung zu erforschen und neues Aufzunehmen.



Krippe

Standards:

  • In der Zeit des Mittagschlafes (12.30 Uhr - 13.45 Uhr) kann kein Kind abgeholt werden.
  • Jedes Kind hat sein eigenes Bett mit Kuscheltier. Eigene Schnuller hängen bereit.
  • Der Schlafraum ist sowohl vom Gruppenraum, als auch vom Wickelraum einsehbar.
  • Die individuelle Schlafbedürfnissituation des Kindes wird beachtet und die Aufsicht wird darauf angepasst.
  • Alle Kinder werden in den Schlaf mit einer ihnen vertrauten Person begleitet.
  • Bei Kindern bis 1,5 Jahren ist immer eine Schlafwache anwesend.
  • Ab 1,5 Jahren findet neben dem Einsatz des Babyphons regelmäßiger Sichtkontakt seitens der päd. Kraft statt.
  • Die Länge der Schlafdauer richtet sich nach dem Kind, sowie nach Absprache mit den Eltern.

 

 

 

 

 

 

 

 


Kindergarten

Im Kindergarten gibt es nach dem Mittagessen für alle Kinder eine Ruhezeit. In der Zeit von 12.45 Uhr - 13.15 Uhr kann das Kind nicht abgeholt werden.

Während der Ruhephase liegen die Kinder auf einem Kissen am Boden, lauschen einem Hörspiel, einer Musik-CD, einer Traumgeschichte usw.

 

 

3. Beobachtung/Dokumentation

 

 

 

 

 

Beobachtungen von Lern- und Entwicklungsschritten werden festgehalten in

  • unterschiedlichen Beobachtungsbögen
  • Portfolio
  • Sammeln von selbsthergestellten Sachen, wie z. B. Bildern
  • freie Beobachtungen und Aufzeichnungen

 

 

 

 

 

 

 

 


4. Fortbildungen

Das Kinderhausteam bildet sich regelmäßig weiter mit

  • 2 Teamfortbildungstagen im Jahr zu unterschiedlichen Themen
  • individuelle Fortbildungen
  • Teilnahme am Sprachprojekt "Sprach-Kitas"
  • Teilnahme am Projekt "Pädagogische Qualitätsbegleitung in Kindertagesstätten"

 

5. Evaluation

findet bei uns in der Einrichtung statt durch

  • Elternumfragebögen
  • Kinderumfragen
  • Evaluationsbögen nach Elternabenden
  • Beschwerdemanagementkonzept